Ihr Shop kann bisher nur den Artikel und die Menge einer Bestellposition erfassen. Angaben, die sich auf eine einzelne Position beziehen, haben keinen Platz: ein gewünschter Liefertermin für genau diesen Artikel, eine Kommissions- oder Projektnummer, ein Freitext zur Individualisierung.
Diese Erweiterung schließt die Lücke. Sie legen selbst fest, welche Felder es gibt. Ihre Kunden füllen sie beim Bestellen aus. Die Angaben hängen anschließend fest an der jeweiligen Bestellposition und werden zusammen mit der Bestellung an Ihre Warenwirtschaft übergeben.
Ein Beispiel. Sie legen ein Feld „Wunsch-Lieferdatum“ an. Ein Kunde bestellt zehn Stück eines Artikels, davon fünf zum 15. November und fünf zum 24. Dezember. Im Warenkorb erscheinen daraufhin zwei getrennte Positionen mit je fünf Stück und je einem eigenen Termin. Genauso kommen sie in Ihrer Warenwirtschaft an.
Alles, was in diesem Abschnitt steht, können Sie jederzeit selbst ändern.
Sie finden die Verwaltung im Shop-Backend unter Einstellungen → Erweiterungen → Zusatzfelder Bestellposition. Dort legen Sie beliebig viele Felder an.
Für jedes Feld entscheiden Sie einzeln:
Beim Feldtyp „Auswahlliste“ erscheint eine zusätzliche Karte, in der Sie die Optionen anlegen. Jede Option hat zwei Teile:
Ihre Mitarbeiter können die Angaben in jeder Bestellung ändern: Bestellungen → Bestellung öffnen → Positionen. Die Spalte Zusatzfelder zeigt die Angaben, ein Doppelklick auf die Zeile öffnet die Bearbeitung.
Wichtig: Nach dem Bearbeiten die Bestellung oben rechts über Speichern sichern. Erst dann ist die Änderung gültig und wird an Ihre Warenwirtschaft übergeben.
Rabatt- und Gutscheinzeilen zeigen in der Spalte nur einen Strich. Sie gehören zu keinem Artikel und tragen deshalb keine Angaben.
Die Erweiterung trennt Positionen automatisch nach den erfassten Angaben:
Wenn Sie mit Mengenstaffeln arbeiten, gibt es einen Punkt, den Sie kennen sollten.
Shopware berechnet eine Mengenstaffel immer je Position, nicht über den gesamten Warenkorb hinweg. Liegen zwei getrennte Positionen desselben Artikels mit je zwei Stück im Warenkorb, gilt für beide der Preis für zwei Stück, nicht der günstigere Staffelpreis ab drei Stück, obwohl Ihr Kunde insgesamt vier Stück bestellt.
Das lässt sich nicht umgehen: Sobald unterschiedliche Angaben zu getrennten Positionen führen, und genau das ist der Zweck dieser Erweiterung, sind es aus Sicht der Preisberechnung zwei Vorgänge.
Hinweis: Prüfen Sie, bei welchen Artikeln Sie Mengenstaffeln einsetzen und ob dort Zusatzfelder sinnvoll sind. Eine Zuordnung von Feldern zu bestimmten Artikeln oder Warengruppen ist in der Erweiterung bereits vorbereitet und kann in einem Folgeschritt umgesetzt werden.
Sobald Sie ein Feld anlegen, entsteht im Hintergrund automatisch ein Shopware-Zusatzfeld. Sein Name setzt sich immer gleich zusammen: mdev_lif_ und dahinter Ihr technischer Name.
Aus dem technischen Namen „lieferdatum“ wird also „mdev_lif_lieferdatum“. Unter genau diesem Namen holt die Schnittstelle den Wert in Ihre Warenwirtschaft.
Deshalb lässt sich der technische Name nach dem ersten Speichern nicht mehr ändern. Würde er sich ändern, liefe die Zuordnung in der Warenwirtschaft ins Leere und die Angabe käme dort nicht mehr an. Die Bezeichnung, die Ihr Kunde sieht, dürfen Sie dagegen jederzeit anpassen.
Hinweis: Legen Sie neue Felder erst an, nachdem der technische Name mit der Person abgestimmt ist, die die Schnittstelle zur Warenwirtschaft betreut. Ein einmal angelegtes Feld lässt sich nur durch ein neues ersetzen, das alte bleibt dann als Altbestand stehen.
Datumswerte werden immer in der international eindeutigen Schreibweise JJJJ-MM-TT gespeichert, also „2026-11-15“ für den 15. November 2026. Ihr Kunde und Ihre Mitarbeiter sehen weiterhin die deutsche Schreibweise, die Umrechnung passiert nur für die Anzeige. So kann es bei der Übergabe an Ihre Warenwirtschaft keine Verwechslung zwischen Tag und Monat geben.
Beim Löschen verschwindet nur die Eingabemöglichkeit für künftige Bestellungen. Die Angaben in bereits erfassten Bestellungen bleiben vollständig erhalten und abrufbar. Das ist Absicht: Alte Bestellungen sollen auch Jahre später noch nachvollziehbar sein.
Die Angaben können in der Bestellbestätigungs-E-Mail mit ausgegeben werden. Das geschieht nicht automatisch, und zwar aus einem bewussten Grund: Ihre E-Mail-Vorlagen sind in aller Regel angepasst, etwa Layout, Texte und Logo. Würde die Erweiterung sie selbsttätig überschreiben, wären diese Anpassungen verloren.
Der Baustein wird deshalb einmalig von Hand in Ihre Vorlage eingesetzt, unter Einstellungen → E-Mail-Templates → Bestellbestätigung. Der fertige Textbaustein liegt der Erweiterung bei und muss nur an der richtigen Stelle eingefügt werden. Auf Wunsch übernehmen wir den Einbau für Sie.
Dieser Abschnitt richtet sich an die Person, die die Datenübergabe technisch betreut.
Die Angaben liegen als customFields an der Bestellposition und werden über die Admin API mit ausgeliefert, wenn beim Abruf einer Bestellung die Positionen mit angefordert werden (Assoziation lineItems am Endpunkt /api/order/{orderId}).
Eine Position enthält dann zum Beispiel:
Drei Hinweise dazu:

Damit es später keine Überraschungen gibt, hier ausdrücklich die Grenzen:
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