In der maniacSeller-Schnittstelle legen Sie fest, wie Neukunden aus dem Shop in Sage 100 angelegt werden. Ein entscheidender Punkt ist hierbei die Hoheit über die Kundennummer: Die Sage 100 gibt die Struktur (Länge, Präfix) vor. Die Schnittstelle sorgt lediglich für die korrekte Übermittlung nach diesen Regeln.
Die Konfiguration in der Schnittstelle muss zwingend mit den Einstellungen in Ihrem Sage-System (z. B. im Bereich Stammdaten/Nummernkreise) übereinstimmen.
Es gibt zwei Hauptwege, wie die Kundennummer vergeben wird:
Hierbei wird in maniacSeller ein Muster definiert, das festlegt, wie die nächste freie Nummer in Sage angesprochen wird.
Kundennummer-Muster: Hier tragen Sie das Schema ein (im Screenshot z. B. D9).
Bedeutung: Das Muster dient der Wiedererkennung und Zuordnung. Die eigentliche Generierung der fortlaufenden Nummer übernimmt der Sage-Nummernkreis.
Wenn diese Option aktiviert ist, wird die vom Shop generierte Kundennummer direkt an Sage übergeben.
Voraussetzung: Die Kundennummer aus dem Shop muss zwingend in das Schema der Sage 100 passen.
Kundennummer-Präfix: Hier kann ein Kürzel definiert werden, das der externen Nummer vorangestellt wird, um sie in Sage als “Shop-Kunden” zu kennzeichnen.
[!CAUTION]
Wichtiger Hinweis zur Haftung:
Wenn Sie den Schalter “Externe Kundennummer übernehmen” aktivieren, findet eine direkte Übergabe statt. Stimmen Sie diese Funktion unbedingt mit Ihrem Sage-Partner ab. Bei fehlerhaften Stammdaten durch falsch konfigurierte Nummernkreise kann keine Haftung übernommen werden.
| Frage | Antwort |
| Wer bestimmt die Länge der Kundennummer? | Ausschließlich die Sage 100. Die Schnittstelle kann keine Nummern erzwingen, die das ERP-System ablehnen würde. |
| Was passiert bei Dubletten? | Über die “Kundenerkennung über Zuordnung” prüft die Schnittstelle, ob der Kunde bereits existiert, um doppelte Anlagen zu vermeiden. |
| Kann ich Buchstaben in der Kundennummer nutzen? | Das hängt davon ab, ob Ihr Sage-Nummernkreis alphanumerische Werte zulässt. |